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Externe USB-Festplatte in VirtualBox booten

So'n schiet, da ist mir doch mein Mainboard angeraucht. Das einzige das ich mit STATA habe. Und das Home-Verzeichnis ist natürlich verschlüsselt. Wie jetzt an die Daten kommen?

Nun, mit einer externen USB-Festplatte! Das Gehäuse der Externen hat glücklicherweise intern einen SATA-Anschluß. Seht gut Also die Externe ausbauen und Meine aus dem defekten Rechner einbauen. So, anschließen an das Laptop, und schon kann man auf die Partitionen zugreifen. Allerdings nicht auf das verschlüsselte Homeverzeichnis.

 

VirtualBox

Hier kann VirtualBox helfen. Der Trick ist eine vmdk-Datei der USB-Platte zu erstellen und diese als Bootplatte einer VM einzuhängen. Leichter gesagt als getan. Nun denn, es geht:

1. Man werde Root, sonst geht es nicht

2. Den Device-Namen (/dev/sd?) ermitteln. Eventuell ist die Platte ja schon durch das  Anschließen am USB-Port gemountet worden. Daher kann man ganz einfach mittels mount ermitteln, welches Device die Platte ist.

2. Alle Mounts der USB-Platte aushängen

3. Nun eine vmdk-Datei der Festplatte erstellen:

VBoxManage internalcommands createrawvmdk -filename /root/vbox/usbLinux.vmdk -rawdisk /dev/sd?

4. VirtualBox als Root starten (daher auch die vmdk-Datei im Root-Verzeichnis)

4a. Hier noch die üblichen Verdächtigen: VBox startet nicht. Tja, leigt wohl am X, soll heißen, VBox hat kein Display, auf das es schreiben kann. Dem kann man abhelfen:

4b. einen neue Shell (Konsole) öffnen und xhost +local:root eingeben. Damit hat man das aktuell laufende KDE (oder was auch immer ) für den User root freigegeben.

5. Ein Gastsystem erstellen und als Festplatte die vmdk-Datei einhängen

Weitere Infos hier

 

Hoffe geholfen zu haben.


19.11.12 22:36

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